bratkartoffeln

Da sag nochmal einer, wir Männer seien kühl und berechnend.

Diese Theorie wird in den Schatten gestellt, wenn man eines Morgens eine SMS von einer Dame bekommt, mit dem Inhalt “Freitag?”.

Früher wurde man noch angerufen. Oder es wurde gefragt, ob man eine DVD schauen will. Aber das hier… Das ist so erschreckend effizient, dass es von mir sein könnte.

dinner

“Man scheißt nicht dahin, wo man isst.”

Lebensweisheit vom Ende der Welt

futter – Sesamhähnchen nebst Süßkartoffelpüree mit Kokos und Ingwer

Manchmal muss es auch mal etwas Anderes ein. Etwas, das man für gewöhnlich nicht so in der Speisekammer rumliegen hat.

Auf dem Foto haben sich Hühnerbrustfilet in einer Sesamkruste neben Süßkartoffelpüree mit Kokos und Ingwer vereinigt. Mit frischem Koreander und ein paar Scheiben Ingwer der kurz im heißen Fett gebadet hat, sieht das ganze recht hübsch aus. Schmeckt auch so.

buchführung

Nur fürs Protokoll:

Sechs Uhr vom Tanz in den Mai zurückgekommen. Viertel nach zehn aufgewacht.

Es ist jetzt 12:56 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit. Ich denke, man kann es mal mit fester Nahrung versuchen.

porzellanelefant

Sentimentalität ist nicht so mein Ding. Emotionen und so Sachen.

Es gab eine Zeit, in der ich mal mehr Emotionen zeigte, früher, als ich jünger war. Allerdings nach einer genaueren Betrachtung der Pros und Contras stellte sich für mich persönlich heraus, das es hinderlich und wenig zielgerichtet ist, an Sachen zu hängen oder zu viele Gefühle für etwas aufzubringen. Hatte keinen Mehrwert für meine Weltanschauung und wurde abgestellt.

Die Tatsache, dass ich keinen Anlass dazu sehe, um einen verstorbenen Menschen zu trauern, egal wie nah oder weniger nah er mir stand, scheint Verwirrung auszulösen. Und schon beginnen Menschen, das was man nicht versteht, verändern zu wollen, bis es so ist, wie man es für richtig hält. So, dass es dem eigenen Wertesystem möglichst gut angeglichen ist. Ein Grund mehr, warum ich es nicht mit vielen Menschen aushalte. Engstirniges Pack.

Um den diplomatischen Mittelweg zu beschreiten, habe ich mich dazu bereit erklärt, ein wenig Zeit mit der Großmutter zu verbringen um ihr bei der Bearbeitung des Verlustes ihres Ehemannes unter die Arme zu greifen. Na klasse. Da könnte man ebenso gut dem Elefanten sagen, er solle im Porzellanladen staubwischen. Das kann doch nur nach hinten losgehen.
Kann ich mich nicht irgendwo für sowas krankmelden?

disdress

Muss man zu einer Beerdigung zwingend schwarz tragen? Eignet sich auch dunkelblau? Oder ein heller Stoff, falls es enorm warm werden sollte? Welche Farbe drückt am besten vollkommene Gleichgültigkeit aus?

Ist es eine Schande, nicht zu trauern? Oder eine Schande, sich zum Trauern zu zwingen?

annabelle

Nur ein Wort. Leckmichamarschwasfürnemördergeilekarreichwerdbeklopptwoohoooo!

Dieser Wagen ist sagenhaft. Ich liebe sie. Und so wie sie mit ihren 125 PS in mein Ohr schnurrt, habe ich das Gefühl, sie liebt mich auch.

Liebe auf den ersten Blink.

audible

26.04.
D-Day.
Eigentlich ‘A-Day’.

Der Tag, an dem der A3 Ambition 1.4 TFSI in die heiligen Hallen meiner Tiefgarage Einzug halten wird. Das Niveau ein bisschen anheben war schon immer eine meiner Vorlieben.

Was aber noch wichtiger ist, als ein schicker phantomschwarzer Wagen mit 225er Reifen auf 17 Zoll Alufelgen, Sportsitzen, Navi, Freisprecheinrichtung, und ähm… ich schweife ab. Ja, was jedenfalls noch wichtiger ist, ist der richtige Soundtrack. Und mit richtig meine ich RICHTIG! Sowas wie das hier:

Etwas, das Bock auf Autofahren macht. Schnell. Aggressiv. Laut.

Ich lade schonmal den Soundtrack von Need for Speed Underground auf mein Handy.
Irgendwelche anderen Ideen?

crank

Diese Krankenschwester. Mit dem knackigen Popo. Und dem Nasenpiercing. Und den dicken Möpsen. Und den langen Beinen. Und den Sommersprossen.

Die werde ich noch ganz ganz ganz bösartig ausnutzen. Mjamjamjam.

vorruf

Wer bei mir verschissen hat, der hat richtig verschissen. Fertig. Ich verteile keine Backstage-Pässe und keine Wildcards. Keine Freikarten und keine Gutscheine. Hab ich mir irgendwann mal abgewöhnt.

Umso mehr geht es mir gegen den Strich, wenn man mir erst sagt, ich solle bleiben wo der Pfeffer wächst, dass man nicht mehr mit mir zu tun haben will und ich mich nicht mehr blicken lassen soll. Dann auf einmal, wenn einem die eigene Sterblichkeit unwiderruflich vor Augen geführt wird, kommt man wieder angekrochen. Dann ist es immer dasselbe. Worte wie “Missverständnis”, “falsch ausgedrückt” und “nicht so gemeint” fallen.

Normalerweise würde ich mich einen Dreck darum scheren, wer ins Gras beißt. Kümmert mich nicht. Solang ich es nicht bin, soll es mir gleich sein, der Tod gehört zum Leben wie der Kater zum Saufen. Der einzige Grund, warum ich mich heute aufmache um meinen Großvater ein letztes Mal zu sehen, ist, damit meine Mutter Ruhe gibt. Weg des geringsten Widerstands.

Erwarten Sie keine Sentimentalitäten. Dienst nach Vorschrift.

Ich würde es nicht anders erwarten, wenn es um mich ginge.

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