futter – wenn man mal etwas mehr zeit hat

Es gibt Tage, an denen packt es einen. Da kommt dann alles zusammen. Passendes im Kühlschrank, etwas gutes beim Metzger und eine tolle Idee die man mal in irgend einer Kochschow gesehen oder in einem Kochbuch gelesen hat.
Heraus kommt dann so etwas.

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Da hätten wir einmal Tartar verfeinert mich Lauchzwiebeln und abgeschmeckt mit Salz, Pfeffer, etwas Limettensaft und einem Schuss Sojasauce.
Gefolgt vom Hauptgang mit Schweinefilet rosa gebraten, Speckböhnchen und glasierten Kartöffelchen, die in einer 1:1 Mischung aus Wasser und Zucker geschwenkt und danach kurz angebraten wurden. Damit erreicht man eine subtile Süße, die in wunderbarem Kontrast zu den salzigen Bohnen mit Speck steht.

Und was soll ich sagen. Es schmeckte grandios.

day one (two)

Dann wollen wir doch mal sehen, wie sich das Jahr so gibt.

Ob es sich bereitwillig hinlegt und die Beine breit macht oder ob es rumzickt und überredet und erobert werden will.

In 364 Tagen kann ich mehr sagen.

lessons in airtraffic

Manchmal muss man sich eine Lektion teuer erkaufen.

Der Vorteil ist, dass dies die Lektionen sind, die man sein Leben lang nicht mehr vergisst. Wie zum Beispiel, dass man niemals betrunken Flugtickets bestellen sollte.

jahresrückspiegel

Es ist mal wieder soweit. Ein weiteres Jahr geht zuende. Und wenn ich ganz ehrlich bin. Ob es jetzt ein Jahr ist oder ein Tag. Ab einem gewissen Punkt macht es keinen Unterschied mehr. Wenn man den Dreh einmal raus hat, einmal verstanden hat worum es geht und wie man mit dem geringsten Aufwand das möglichst beste Outcome erzielt, ja dann ist die Spannung auf seltsame Weise rausgenommen. Dann geht alles butterweich. Ohne Anstrengung. Das könnte auch das Motto dieses Jahres sein.

‚Ohne Anstrengung‘.

Selten ging ein Jahr so smooth durch. So makellos. Höhen und Tiefen – Fehlanzeige. Eine total entspannte Fahrt durch zwölf Monate. Cruisen war angesagt. Hier und da mal eine Anhalterin mitgenommen aber diese auch sofort wieder ohne anzuhalten rausgeschmissen, wenn sie das Meckern anfingen. Stress konnte ich dieses Jahr nicht gebrauchen.

Dem Seelenheil zuträglich war ausserdem, dass ich eine gigantomanische Menge an Shopping betrieben habe. Und mit viel meine ich wirklich viel. Kaffeemaschine, Fahrrad, Schuhe, Klamotten – nicht zuletzt ein Auto namens Annabelle. Nebenbei noch einige kleine Spielerein für die Küche. Ich konnte mich wirklich nicht beschweren.

Was das Shopping nicht schaffte, schaffte dann der Urlaub im bergigen Land des Käsefondues. Malerische Landschaften und ein Hotel, das seinesgleichen sucht. Ziel erreicht, alles richtig gemacht.

Zu guter Letzt kann mich das Weihnachtsspektakel mal wieder kreuzweise. Ich gehe arbeiten. Und hoffe, so dem Gros des Schwachsinns zu entgehen.

Pläne fürs nächste Jahr? Ja. Ein paar. Urlaub, vielleicht zweimal. Shoppen, klar. Sport. Ich hab da ein, zwei Ideen zu einer neuen Herausforderung.
Ausserdem trat vor ein paar Wochen die Notwendigkeit auf, ein neues, langfristiges Projekt auf den Weg zu bringen. Auslaufen wird das ganze allerdings erst Mitte 2014. Also ist noch genug Zeit, die Planungsphase sollte erst im Frühling/Sommer beginnen. Die heiße Phase findet dann im kalten Winter bzw. im Frühjahr statt, so ist zumindest der grobe Plan.

Ich habe fertig. Alle Baustellen, falls es überhaupt welche gab, sind geschlossen, zugeteert und versiegelt. Ich lehne mich mit einem Glas Laphroig zurück und lasse die letzten elf Tage vorüberziehen. 2013 kann kommen.

wunschzettel

„Ich wünsche mir, dass du mich gleich küsst, wenn du kommst.“

Hach ja. Wenn nur alle Menschen so einfach zufrieden zu stellen wären wie Bumshäschen. Dann wäre mein Leben nicht ein einziger, niemals endender Kampf.

Weihnachten. Das Fest der Liebe. Also, richtig feste Liebe machen.

sparkling gold

Nach einer Niederlage hilft ein Laphroaig, wieder klar zu sehen. Immer.

listening

Heute sind es noch 23 Tage bis Heiligabend. Gottseidank muss ich arbeiten.

Nichtsdestotrotz sollte man mit Traditionen nicht brechen und sich immer darauf besinnen, dass man sich die schönsten Geschenke immer noch selber macht.

Eigentlich ist mein ursprünglicher Wunschzettel für dieses Jahr abgearbeitet. Auf meiner Amazon.de-Wunschliste sind noch ein paar Kleinigkeiten, die in Summe allerdings kein großartiges Geschenk darstellen würden…

Jetzt muss mir schnell was einfallen.

pubic

Wenn in dem kleinen Kaff hier schon ein Irish Pub aufmacht, muss man selbstredend dieses Angebot wahrnehmen und die regionale Wirtschaft unterstützen.

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Echt lecker dieses Zeug. Ein, zwei Fässer im Keller sollte man vielleicht für den Notfall vorhalten. Überflutungen, Erdbeben… sowas eben.

futter – steak

Man(n) kann Steak nur auf eine Art essen. Medium rare.

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Man(n) kann Steak nur auf eine Art würzen. Frisch gemahlener schwarzer Pfeffer und Fleur de Sel.

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Bei den Beilagen lasse ich allerdings mit mir reden. Folienkartoffeln sind großartig. Oder, wie in diesem Fall, Bohnen im Speckmantel.
Das ist ein Gericht, welches jeder Mann in zehn Minuten + Vor- und Nachbereitung schafft.

Keine Ausreden. Gutes Essen muss keine haute cuisine sein.

stainless

Als gerade der DHL Mann klingelte da hab ich mich doch dabei erwischt, wie ein aufgeregtes kleines Kind zur Tür zu rennen. Schließlich hatte er auch Spielzeug im Gepäck.

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Als Profialkoholiker in Ausbildung und gerade hinsichtlich der bevorstehenden kalten Jahreszeit wurde also vorgesorgt.